Verstärkung im Bereich Kommunikation für das Team „Beratung, Qualifizierung und Weiterbildung“

Talentförderung lebt vom gegenseitigen Austausch – sowohl zwischen Talentfördernden und Talenten als auch innerhalb des Talentzentrums. Mit Lisa Griesmann hat das Team „Beratung, Qualifizierung und Weiterbildung“ (BQW) eine Expertin in der Kommunikation dazugewonnen.

Bereits während ihres Studiums „Journalismus und Public Relations“ (JPR) an der Westfälischen Hochschule hat Lisa Griesmann als studentische Hilfskraft im Talentzentrum gearbeitet. Nach ihrem Abschluss hatte sie keinen Zweifel, dass sie bleiben möchte, um gemeinsam mit dem Team Talente und Talentfördernde langfristig und nachhaltig zu unterstützen. Neben der Kommunikation liegen der gebürtigen Essenerin zwei Dinge besonders am Herzen: Bildungsgerechtigkeit und das Ruhrgebiet.

Lisa, was hat dich damals motiviert, Journalismus und Public Relations zu studieren?

Lisa Griesmann: Kommunikation war schon immer mein Steckenpferd. Ich bin mit dem Vorsatz ins Studium gegangen, mich möglichst viel mit anderen auszutauschen. Ich hatte vorher an der HHU in Düsseldorf Germanistik und Musikwissenschaften studiert, aber das war mir zu theoretisch und hat nicht so zu mir gepasst. Ich bin dann über ein Erasmus-Stipendium für ein Auslandssemester nach Wales gegangen und habe dort „European Languages“ und „Film and Television Studies“ studiert. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich nach meiner Rückkehr zunächst als studentische Hilfskraft beim WDR in der Aktuellen Stunde gearbeitet habe und es anschließend mit dem Journalismus als Studium probieren wollte. Also bin ich zu "JPR" gewechselt. Mit der Zeit habe ich dann gemerkt, dass mir der Journalismus zu schnelllebig ist, weil einzelne Themen selten über einen längeren Zeitraum behandelt werden. Ich möchte an etwas mitwirken, das langfristig und nachhaltig ist – und das habe ich nun im NRW-Zentrum für Talentförderung gefunden.

Wie bist du auf das Talentzentrum aufmerksam geworden?

LG: Ein Kommilitone von mir hatte bereits als studentische Hilfskraft im Talentzentrum gearbeitet und als er mir davon erzählte, war ich total begeistert. Also habe ich mich auch als studentische Hilfskraft beworben. Als ich dann das Team kennengelernt hatte, war klar: Ich will diesen Job unbedingt. Ich habe ja mein Studium zwischendurch gewechselt, da wird man häufig als Studienabbrecherin gesehen. Aber bei der Talentförderung habe ich direkt Zuspruch bekommen, dass es mutig war, diesen Schritt zu gehen. Die Kolleginnen und Kollegen waren alle offen und nett, ich habe mich sofort wohlgefühlt. Nach meinem Studium war mir dann auch klar, dass ich weiter im Talentzentrum arbeiten möchte. Und das hat zum Glück auch geklappt.

Du absolvierst gerade die zertifizierte Weiterbildung zum NRW-Talentscout. Was gefällt dir an der Arbeit in der Talentförderung?

LG: Bildungsgerechtigkeit ist mir schon immer wichtig gewesen. Und Talentförderung ist für mich der ideale Wegbegleiter, weil Talente langfristig unterstützt werden und immer eine Ansprechperson haben. Meine Arbeit im Talentzentrum ist sehr kreativ, im Moment digitalisiere ich Lernmaterialien in Form von Videos und Animationen. Daneben unterstütze ich das Team „Beratung, Qualifizierung und Weiterbildung“ in der Entwicklung neuer Formate und genau in dieser Kombination sehe ich meine persönliche Stärke: In dem gestalterischen Umsetzen einerseits und dem gemeinsamen Austausch und Entwickeln andererseits. Zudem ist die Arbeit mit engagierten und motivierten Talenten total bereichernd. Das motiviert mich selbst, da nehme ich immer super viel mit.

Weitere Informationen zum Team „Beratung, Qualifizierung und Weiterbildung“ finden Sie hier.

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