Talent Niklas im Porträt

„Mode war schon immer mein Ding“, sagt Talent Niklas, der beruflich in dem Bereich Fuß fassen möchte. Sein Abitur mit Schwerpunkt Gestaltung am Max-Born-Berufskolleg in Recklinghausen schließt der gebürtige Castrop-Rauxeler voraussichtlich 2021 ab. Sein Talentscout vom NRW-Zentrum für Talentförderung begleitet ihn auf seinem Weg.

Traumberuf Modedesigner 

„Mode war schon immer mein Ding“, sagt Talent Niklas, der beruflich in dem Bereich Fuß fassen möchte. Sein Abitur mit Schwerpunkt Gestaltung am Max-Born-Berufskolleg in Recklinghausen schließt der gebürtige Castrop-Rauxeler voraussichtlich 2021 ab. Sein Talentscout vom NRW-Zentrum für Talentförderung begleitet ihn auf seinem Weg.

Spaß an Design und Kreativität

Der 17-Jährige schloss die Mittlere Reife mit Qualifikation auf einer Realschule in Castrop-Rauxel ab, ehe er auf das Max-Born-Berufskolleg wechselte. Vor seinem Wechsel nimmt er an mehreren nachschulischen Aktivitäten teil, bei denen er seiner kreativen Ader freien Lauf lassen kann. Er hilft mit, das Abschlussbuch zu gestalten, spielt in der Theater-AG und nimmt an der Textilarbeit-AG teil. Sein Hang zum Design spiegelt sich auch auf dem Berufskolleg wider. Fächer wie Grafikdesign liegen ihm besonders und die Grafik-Programme machen ihm so viel Spaß, dass er sie auch außerhalb der Schule einsetzt. Wenn er mit seinen Freund*innen Fotos macht, dann bearbeitet er sie freiwillig nach und investiert dabei viel Zeit.

Niklas ist als Co-Trainer im Turnverein und als Tanzlehrer ehrenamtlich aktiv. „Vor etwa acht Jahren begann ich Hip-Hop zu tanzen. Der Spaß an der Bewegung hat mich dabei gehalten“, erklärt er. Ziel dabei ist es, sowohl die Entwicklung der Motorik für die jüngeren Teilnehmenden zu fördern als auch die Freude an Bewegung zu vermitteln.

„Mein Talentscout gab mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein“

TextSeine Vorgesetzte im Turnverein, die das Programm NRW-Talentscouting kennt, empfahl ihm schließlich, einen Termin zu vereinbaren. Bereits nach dem ersten Gespräch mit seinem Talentscout war er begeistert: „Es war ein offenes und herzliches Gespräch, sodass ich mich direkt wohl gefühlt habe. Ich hatte mich bislang nie als Talent gesehen, hatte nicht geglaubt, irgendetwas gut zu können. Seit ich im Talentscouting bin, habe ich eine andere Sicht auf die Sachen, die ich mache“, erzählt Niklas. Mit seinem Talentscout spricht er auch über ein mögliches Stipendium. Voller Begeisterung beginnt er mit seiner Bewerbung. „Die Gespräche während des Bewerbungsprozesses haben mich motiviert“, erinnert er sich. „Sie gaben mir das Gefühl, etwas Besonderes zu können und auch zu sein.“ Sein Talentscout unterstützt Niklas, indem sie mit ihm gemeinsam die Formalia der Bewerbung durchgeht und ihm Fragen dazu beantwortet. Niklas erstellt sein Portfolio für die Bewerbungsunterlagen und bereitet sich intensiv auf die Auswahlgespräche vor. Durch diesen von seinem Talentscout begleiteten Prozess lernt er, sich seines Könnens bewusst zu werden und es gezielter einzusetzen. Letztlich erhält er ein Schülerstipendium bei den RuhrTalenten.

Über das Stipendium ist er sehr glücklich: „Es hat mir viele Türen geöffnet. Ich konnte einige unterschiedliche Kurse besuchen, die ich sonst nie hätte erleben können und ich habe das Gefühl, dass ich mich dadurch persönlich weiterentwickelt habe.“ Er besuchte zum Beispiel eine Veranstaltung zum redaktionellen Arbeiten und kreativen Schreiben oder den Rhetorik-Workshop „Zeig dich!“.

Zur Sicherheit einen Plan B

Niklas ist zielstrebig und weiß bereits, was er nach der Schule machen möchte: „Mein Hauptaugenmerk liegt auf einem Studium im Bereich Modedesign“, sagt er. Sein Talentscout empfiehlt ihm, schon jetzt Erfahrungen zu sammeln, die später nützlich sein können. So belegt Niklas zum Beispiel einen Maskenbildner-Kurs. Da der Studiengang Modedesign fast ausschließlich an Privat-Universitäten angeboten wird, weiß Niklas auch um die Schwierigkeit, einen Platz zu bekommen. Er kümmert sich um einen Plan B und informiert sich über alternative Ausbildungsmöglichkeiten in der Modebranche. Optionen für ihn sind Mode-Management zu studieren oder eine Ausbildung zum Schneider zu machen.

Stand: Mai 2020

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