Von der Wirtschaft in die Politik: Talente treffen Ministerin Ina Brandes

Wie gelingt der Quereinstieg aus der freien Wirtschaft in die Spitzenpolitik– und warum lohnt es sich, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und zu engagieren? Über diese und viele weitere Fragen sprach Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der Veranstaltungsreihe „Talente treffen …“ mit über 150 Talenten und Talentfördernden im NRW-Zentrum für Talentförderung.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, eine Spitzenpolitikerin hautnah und persönlich kennenzulernen, abseits von Kameras und formalen Protokollen. Durch die Veranstaltung führten Talentpatin Reemda Hahn und Talentförderer Mohamed Saidi. Im Gespräch mit den beiden blickte die Ministerin auf ihre Kindheit in Iserlohn und Holzminden, ihr Studium unter anderem in Rom sowie ihre fast zehnjährige Management-Karriere in einem großen Ingenieur- und Planungskonzern zurück. Dabei ging es auch um Träume und Ziele, prägende Vorbilder, den Arbeitsalltag einer Ministerin und die Unterschiede zwischen Wirtschaft und Politik. Deutlich wurde: Auch vermeintliche Umwege und unerwartete Entscheidungen sind wertvolle Bausteine für den eigenen Lebensweg.

Zukunftsfragen, Karrierewege und persönliche Einblicke

Neben den persönlichen Stationen standen Zukunftsfragen im Fokus der Jugendlichen: Welche Akzente sind bei der Weiterentwicklung der Hochschulen als Ausbildungsinstitutionen zu setzen? Stehen Aktivitäten der Spitzenforschung in einem angemessenen Verhältnis zur Nachwuchsförderung? Wie lassen sich Chancen und Risiken beim Ausbau Künstlicher Intelligenz austarieren? Und was können Jugendliche und junge Erwachsene tun, um sich auf eine sich verändernde Arbeitswelt vorzubereiten?

In der anschließenden offenen Runde nutzten die Talente die Gelegenheit, eigene Perspektiven einzubringen und ihre Fragen direkt an die Ministerin zu richten. Dabei ging es um Tipps für die Berufswahl, den Umgang mit Hürden bei Entscheidungen und nicht zuletzt um die Begeisterung der Ministerin für Fußball.

Besonders beeindruckt zeigte sich Ina Brandes von den Lebenswegen der Talente und davon, welche Bedeutung das Talentscouting für viele junge Menschen hat:

„Was mir beim Talentscouting immer besonders gefällt, sind die Geschichten der jungen Menschen, die man hier kennenlernt. Viele Talente bringen außergewöhnliche und oft herausfordernde Lebensgeschichten mit. Sie erzählen, wie sie mit Unterstützung des Talentscoutings und ihrer Talentscouts schwierige Situationen überwunden, Chancen genutzt und ihren Weg gemacht haben. Das gibt einem unheimlich viel Mut und Kraft“, sagte Ina Brandes.

Datum: 27.08.2026

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