Das NRW-Talentscouting gilt bundesweit als eines der erfolgreichsten und größten Programme für mehr Chancengerechtigkeit. In Nordrhein-Westfalen begleiten inzwischen über 120 Talentscouts zehntausende Schülerinnen und Schüler an rund 650 Kooperationsschulen langfristig und individuell auf ihrem Bildungsweg – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder ihrem Elternhaus. Neben der Qualifizierung von NRW-Talentscouts werden inzwischen auch Mitarbeitende der TalentKollegs im Ruhrgebiet, des Schülerstipendienprogramms NRWTalente und weiterer Programme zur individuellen Förderung junger Menschen im NRW-Zentrum für Talentförderung praxisorientiert weitergebildet.
„Die praxisorientierte Weiterbildung im NRW-Zentrum für Talentförderung wird längst auch über die Grenzen der NRW-Hochschullandschaft hinaus genutzt“, betont Prof. Dr. Bernd Kriegesmann. „Die Nachfrage zeigt, dass sich unterschiedlichste Institutionen auf den Weg machen, Potenziale bei jungen Menschen flächendeckend zu heben. Hierbei ein gemeinschaftliches Verständnis zugrunde zu legen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Förderung junger Menschen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.“
„Dass wir in dieser Runde neben Talentscouts aus nordrhein-westfälischen Hochschulen auch Teilnehmende aus den TalentKollegs im Ruhrgebiet, dem Schülerstipendium NRWTalente, dem Talentscouting Berlin und erneut aus der Polizei NRW gemeinsam weitergebildet haben, stärkt das operative Netzwerk der Talentförderung enorm. Wo unterschiedliche Akteure dieselbe stärkenorientierte Haltung verinnerlichen, entstehen wertvolle Synergien an den Schnittstellen von Schule, Berufsausbildung, Studium und Beruf. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen und unser Weiterbildungsangebot für weitere Schlüsselakteure öffnen, die für Entwicklungsprozesse junger Menschen eine zentrale Bedeutung einnehmen,“ erklärt Hilke Birnstiel, Leiterin des NRW-Zentrums für Talentförderung.
Datum: 07.10.2026
Foto: NRW-Zentrum für Talentförderung



