Talentförderer Marcus Kottmann in den Integrationsbeirat der Landesregierung berufen

Große Anerkennung für die Gelsenkirchener Talentförderung. Der Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung der Westfälischen Hochschule, Marcus Kottmann, wurde mit der konstituierenden Sitzung am 30. Mai in Düsseldorf in den Beirat für Teilhabe und Integration der nordrhein-westfälischen Landesregierung berufen.

Als wichtiges integrationspolitisches Gremium soll der Beirat in Kooperation mit der Landesregierung Lösungen und Perspektiven für die Herausforderungen der Integrations- und Einwanderungspolitik entwickeln. Der Beirat setzt sich aus ausgewählten hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zusammen. Die Amtsdauer des Beirats bemisst sich nach der Wahlperiode des Landtags.

Der Chemiker und Arbeitswissenschaftler hat seit 2009 an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen zunächst als Leiter der Abteilung Strategie und seit 2015 als Leiter der Talentförderung zahlreiche Bildungsinnovationen auf den Weg gebracht. Mit dem NRW-Talentscouting, den TalentKollegs im Ruhrgebiet, dem Schülerstipendienprogramm NRWTalente und den Qualifizierungsformaten für Lehrkräfte und Sozialarbeitende erfahren in Gelsenkirchen entwickelte Lösungsansätze für mehr Chancengerechtigkeit inzwischen landes- und bundesweite Aufmerksamkeit. Zuletzt hat das NRW-Wissenschaftsministerium den flächendeckenden Ausbau des Talentscoutings auf alle Regionen Nordrhein-Westfalens angekündigt.

„Chancengerechtigkeit beim Zugang zu Bildung und Ausbildung ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss erarbeitet und erhalten werden. Wir haben in den letzten zehn Jahren in der NRW-Talentförderung breitenwirksame Programme für mehr Teilhabe von zehntausenden Jugendlichen aus weniger privilegierten Verhältnissen entwickelt und in die Fläche gebracht. An der Ausweitung dieser Teilhabe im Integrationsbeirat der Landesregierung zukünftig mitwirken zu dürfen, ist eine spannende Gestaltungsaufgabe. Denn es gibt noch viele Talente in unserem Land, für die es sich zu engagieren lohnt!“, bemerkt Marcus Kottmann zum Schwerpunkt seiner zukünftigen Aktivitäten im Beirat, die er auch in der Eröffnung von Perspektiven zur Überwindung des Fachkräftemangels sieht.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zur Aufnahme der Arbeit des Beirats für Teilhabe und Integration des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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Nima Zandi

Talentscout

Universität Münster