Turbo für Talente – weitere 40 neue Talentscouts im NRW-Zentrum für Talentförderung zertifiziert

Nordrhein-Westfalen macht beim Ausbau seines Talentscouting-Programms für mehr Chancengerechtigkeit Tempo. Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, überreichten nach erfolgreicher Weiterbildung die Abschlusszertifikate an 40 neue Talentscouts.

Landesweit begleiten inzwischen über 100 Talentscouts kontinuierlich mehr als 30.000 Schüler*innen an etwa 550 Schulen in Nordrhein-Westfalen auf ihrem individuellen Bildungsweg. Damit ist das NRW-Talentscouting eines der größten Programme für mehr Chancengerechtigkeit in Deutschland. Mut machen, über Träume sprechen, Visionen für die berufliche Zukunft entwickeln, hilfreiche Netzwerke schaffen und gemeinsam Barrieren überwinden – das Talentscouting ist ein aufsuchender, individueller und langfristiger Ansatz, der Expertisen zur chancengerechten Förderung von Talenten bündelt. Die NRW-Talentscouts, die alle im NRW-Zentrum für Talentförderung eine berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung absolviert haben, sind mittlerweile an 23 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen angestellt und begleiten Schüler*innen ergebnisoffen beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein (duales) Studium.

„Talentscouting wirkt! Jede einzelne Erfolgsgeschichte ist der Beweis, dass gute Bildung unabhängige von Wohnort oder Herkunft für alle möglich ist. Inzwischen gehört das Programm zu den größten Projekten für gute Bildungschancen in Deutschland. Auch im Ausland wurde erkannt, dass das Talentscouting eine großartige Möglichkeit ist, junge Menschen auf ihrem Weg in ein Studium oder eine Ausbildung zu unterstützen. Von der individuellen, professionellen Begleitung profitieren sowohl die Jugendlichen als auch der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen, der qualifizierte Fachkräfte braucht,“ sagte Ministerin Ina Brandes.

Neben Talentscouts der kooperierenden Partnerhochschulen aus Nordrhein-Westfalen wurden erstmals auch Talentscouts von Hochschulen aus Hessen und vom größten deutschen Begabtenförderungswerk, der Studienstiftung des deutschen Volkes, zertifiziert. Hinzu kommen Mitarbeitende der TalentKollegs Ruhr in Gelsenkirchen, Hagen und Oberhausen, des Schülerstipendienprogramms NRWTalente und der Stadt Gelsenkirchen.

„30.000 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen profitieren inzwischen von dieser wirklich erfolgreichen Form der Talentförderung. Das NRW-Talentscouting ist damit eine Blaupause für die flächendeckende Hebung von Talentreserven. Angesichts der riesigen Herausforderungen in den Ausbildungssystemen ist es gut und richtig, dass dieses Programm in NRW systematisch ausgebaut wird. Besonders freut uns, dass das zunehmend auch bundesweite Beachtung findet,“ ergänzte Prof. Kriegesmann.

Über 100 Talentscouts nutzten den Tag der feierlichen Zertifikatsverleihung außerdem für ein Netzwerktreffen und tauschten sich zu neuen Instrumenten ihrer Arbeit aus.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Eindrücke der Veranstaltung finden Sie in einer Bildergalerie.

Bildunterschrift:
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (2. v.l.), und Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen (rechts), überreichten nach erfolgreicher Weiterbildung die Abschlusszertifikate an 40 neue Talentscouts. Mit im Bild: Nicole Rosenbach und Bernd Kreuzinger, die am selben Tag den Award "Talentscout ehrenhalber" erhalten haben.  

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